Die Kompetenzteams

 
In den Kompetenzteams arbeiten Ehrenamtliche und Hauptamtliche zusammen an einem Thema für die gesamte neue Pfarrei. Sie bringen ihre Erfahrungen und ihre Expertise ein, entwickeln miteinander ein übergreifendes Konzept in diesem Arbeitsfeld und sorgen für dessen Umsetzung. Dabei achten sie auf die unterschiedlichen lokalen Bedürfnisse und Situationen. Die Kompetenzteams werden vom Pfarreirat beauftragt.
Folgende Kompetenzteams sind im Moment eingerichtet:
 
Die Vorbereitung von Kindern auf ihre Erstkommunion wird auch in der künftigen Pfarrei St. Martin Ettlingen ein zentrales Element pastoraler Arbeit sein. Ziel ist es, den Kindern einen altersgemäßen Zugang zum Glauben zu eröffnen und sie Schritt für Schritt in die kirchliche Gemeinschaft hineinwachsen zu lassen.
 
Das Kompetenzteam Erstkommunion entwickelt derzeit Konzepte, die eine zukunftsorientierte Gestaltung des Vorbereitungsweges zur Erstkommunion ermöglichen. Denkbar ist etwa ein modular aufgebautes Basisprogramm, das sich über mehrere Monate erstreckt und flexibel an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden kann. Auch die Beteiligung der Familien ist ein Aspekt, der in die Überlegungen des Teams einfließt.
Alternativ wird ein kompaktes Format in Erwägung gezogen – beispielsweise eine Intensivwoche, in der die Vorbereitung konzentriert und zusammenhängend erfolgt.
 
Derzeit setzt sich das Team mit grundlegenden Haltungen und Zielsetzungen auseinander, die das Fundament der zukünftigen Erstkommunionsvorbereitung bilden sollen.
 
Ansprechperson:
  
Frau Maria Hable
 
 
Das Kompetenzteam Engagementförderung besteht aus Haupt- und Ehrenamtlichen. Das Team sorgt für die Entwicklung und Einhaltung guter Standards in der Gewinnung, Begleitung, Qualifizierung und Würdigung von Ehrenamtlichen. Wir wollen, dass sich Menschen bei uns einbringen und wohlfühlen. Aktuell ist das Kompetenzteam am Aufbau. Die erste Aufgabe ist es, die von der Erzdiözese vorgeschriebene Stelle für Engagementförderung auszuschreiben und gut zu besetzen.
Ansprechperson: 
  
Katja Czech
 
Im Kompetenz-Team Firmung sind momentan haupt- und ehrenamtliche Menschen aus den Firmteams von fünf Kirchengemeinden unterwegs, um über die Organisation der Firmvorbereitung in St. Martin zu diskutieren und eine Konzeption zu entwickeln. In diese Überlegungen gehört auch, dass wir möglicherweise mehrere, sich ergänzende oder überschneidende Konzepte entwickeln und uns über die Häufigkeit der Firmungen verständigen werden. Momentan gibt es in unserer neuen Pfarrei Frequenzen von Firmung alle 6 Monaten bis zu zwei Jahren.
Inwieweit vor Ort angesiedelte Konzepte Hand in Hand mit übergreifenden Angeboten gehen, auch das wird diskutiert.
 
Um zu guten Vorschlägen zu kommen, nehmen wir uns Zeit, uns an den Bedürfnissen unserer Zielgruppe, den Firmanden, zu orientieren. Dazu beziehen wir bisher die unterschiedlichen Erfahrungen der Firmteams, die Rückmeldungen der Jugendlichen aus den Befragungen in den einzelnen Gemeinden und Jugendstudien ein.
 
Bei unserem letzten Treffen haben wir auch die Spannungsfelder angeschaut, in denen sich Firmvorbereitung bewegt und die Einfluss auf unsere Haltungen und Ziele und so letztlich auch auf unsere konzeptionellen Überlegungen haben.
Überlieferung und Lebenswelt:
Überlieferung
Da haben wir unsere Botschaft vom Reich Gottes, von der Liebe Gottes, von Jesu Versprechen auf gelingendes, ewiges Leben, Jesu Handeln und Wirken, die biblische Überlieferung, die Traditionen und Riten unserer Glaubensgemeinschaft, die wir den Firmanden gerne vermitteln wollen.
Lebenswelt
Und wir haben die Menschen, die das Sakrament empfangen wollen: die Jugendlichen in ihrem Hier und Heute, in ihrer Lebenswelt, mit ihren Lebensbedingungen, den Herausforderungen ihrer persönlichen Lebensphase, mit ihren Bedürfnissen, Fragen, Zweifeln, zeitlichen Belastungen. 
Innen (Sammlung) und Außen (Sendung):
Nach Jesu Vorbild bewegt sich unser Engagement für die Firmanden zwischen zwei Orientierungen:
Sammlung, Blick nach Innen
Jesus sagt: „Geht und macht alle Menschen zu meinen Jüngern“, „Komm, und folge mir nach, lass alles stehen und liegen, verkaufe alles, was du hast“. in der Apostelgeschichte und in den Briefen erfahren wir davon, wie Gemeinden entstanden sind, Menschen sich versammelt haben, sich einbinden ließen. So ist die Kirche gewachsen und sie braucht Menschen, die sich einbinden lassen, sich engagieren, christliche Gemeinschaft erfahren und selbst mitge­stal­ten. Darum wollen wir einladend sein, Einbindung anbieten, gute, attraktive Anknüpfungsorte für Firmanden gestalten.
Sendung, Blick nach Außen:
Und dann gibt es die vielen Begegnungen Jesu, in denen er Menschen geheilt hat, aufgerichtet, bestärkt, und sie danach wieder hat ziehen lassen. Wir lesen von so vielen intensiven, lebensverändernden Begegnungen, zwischen einzelnen Menschen und Jesus, sakramentale Begegnungen, denn hier begegnete ihnen Gott unüberbietbar nahe, lebensverändernd, heilend. Die von Jesus überfließende Kraft schreiben wir der Firmung auch zu.
 
Diese Haltung in der Firmvorbereitung hat eher diakonischen Charakter. Hier geht es darum, den Menschen zu helfen, dass ihr Leben gelingt und sie danach wieder ziehen zu lassen. Die Erfahrungen der Firmvorbereitung und der Firmung selbst können dann „mitten in der Welt“ weitergehen, weitergegeben und gelebt werden. Im eigenen Alltag, in den Familien, Freundeskreisen, in Schule und Verein.
Nach diesen grundsätzlichen Überlegungen haben wir gesammelt, welche Haltungen und Ziele für uns selbst relevant sind, was wir mit der Firmvorbereitung bewirken möchten. (Auszüge davon siehe oben) 
Dies alles wird Grundlage sein, um in den nächsten Monaten ein Firmkonzept für St. Martin zu erarbeiten.
 
Ansprechperson:
  
Frau Silke Nofer-Steigert
 
Das Wichtigste in Kürze
Als Kompetenzteam Gemeindeteams begleiten wir alle aktuellen Gemeindeteams unserer zukünftigen Kirchengemeinde, von Malsch bis Karlsbad. Die Mitglieder unseres Kompetenzteams sind (fast) alle in einem Gemeindeteam vor Ort aktiv, sie bringen so die wirklich wichtigen Fragen mit. Als Kompetenzteam vernetzen wir, informieren, und erarbeiten uns die neuen Rahmenbedingungen. Den Gemeindeteams wird in der neuen Kirchengemeinde eine wichtige Aufgabe zukommen: Sie haben die Kirche im jeweiligen Ort im Blick und gestalten vor Ort Gemeinde. Wie das für alle gut gelingen kann, damit beschäftigen wir uns.
Ihre Ansprechpartnerin
Ruth Fehling, Pastoralreferentin in Karlsbad-Waldbronn, 07243/652347; r.fehling@kkwk.de
Sobald die neuen Gemeindeteams gewählt wurden (1. Halbjahr 2026), finden Sie hier die entsprechenden Kontaktdaten.
 Mitglieder:
Wir sind ca 20 Personen, aus allen bisherigen Seelsorgeeinheiten, aber nicht „jedes“ GT*/jeder Ort sind vertreten.
Rege und insgesamt zunehmende Teilnahme. Es kommen auch immer noch „Neue“ dazu.
Treffen:
Ca 6x im Jahr, wir wechseln die Orte und lernen so die Kirchengemeinde kennen.
Stimmung: gut, zunehmend vertrauter; wir geben uns selbst Arbeitsaufträge – und nehmen auch Arbeitsaufträge an.
 
Bisherige Inhalte:
Reflexion/Visionsarbeit: Was sind GTs und was wollen sie sein?
Wer wollen wir sein (wir: KT GT 2030)? Auftragsklärung für das Kompetenzteam:
  • Wir wollen eine Plattform sein für die GTs, zum Austauschen, Kennenlernen, informieren und Fragen stellen und besprechen/klären.
    Auf diese Weise wollen wir GTs stärken und kompetent machen.
  • Wir laden offen ein, dazu zu kommen, wenn etwas interessant ist.
  • Eher eine „Komm“-Struktur, als eine „Geh“ Struktur. Ansprechpartner für jede SE sind vorhanden, wir wissen und kontrollieren aber nicht, wie unsere Protokolle und Infos weitergegeben werden.
Wie gehen wir mit der Ungleichzeitigkeit in den verschiedenen Gemeinden um? In manchen SE`s gibt es seit Jahren gut funktionierende Teams, dort haben sie sich bewährt. In anderen SE’s gibt es keine GTs, aus unterschiedlichen Gründen. Dort muss/wird das jetzt „gestartet“ werden.
 
Gemeindeversammlung
Wir haben bei den letzten Treffen miteinander erarbeitet, was eine Gemeindeversammlung sein könnte. Dazu waren auch Gäste aus verschiedenen GTs da. Wir sammeln dazu Bedarfe, manche Gemeinden brauchen dazu wohl auch (externe) Unterstützung, um gut auf den Weg zu kommen, in anderen Gemeinden organisieren die GTs bereits und erste Termine stehen schon fest.
 
Zukünftige Inhalte:
Bei unserem Treffen im Oktober haben wir weitere Ideen gesammelt:
  • Banner erstellen
  • Checkliste für Gemeindeversammlungen: wurde für gut befunden, aber keine/r wollte es machen. Wir haben aktuell versch. Dateien mit versch. Infos. Notwendig?
  • 2026: Berichte von den Gemeindeversammlungen, die dann stattgefunden haben werden. Wir werden einander erzählen und können voneinander lernen. Jeweils Rückmeldungen an den Pfarreirat, damit gegebenenfalls Regularien angepasst werden können (work in progress). Öffentlichkeitsarbeit dazu.
  •  Tauschbörse/Info/Materialtools einrichten: z.B. „das ist bei uns gelungen und wir stellen es allen zur Verfügung“; aber auch für Material wie Bierbänke, Hüpfburg, Eiswagen … .
  •  Save the date: 10. Oktober 2026. An diesem Tag wird es einen Begegnungstag für ALLE GTs geben. Ziele? Sich begegnen, austauschen, kennenlernen. Best practice – voneinander und miteinander lernen. Spirituell? Thema?
Nächste Treffen unseres Kompetenzteams:
Do.22.1.26 und Do.5.3.26, jeweils 19:00 Uhr
 Pastref. Ruth Fehling
*GT= Gemeindeteam
 
Das Kompetenzteam Jugend hat sich insbesondere dem Credo verschrieben, dem hohen Stellenwert, den der Jugend in der Gründungsvereinbarung verliehen wurde, Ausdruck zu verleihen.
In der Tat können wir schon erste Erfolge verbuchen, wenn es darum geht Jugendarbeit in unserer Pfarrei zu ermöglichen, zu unterstützen und zu optimieren.
Beispiele sind ein erstes Vernetzungstreffen oder auch ein Gespräch mit Pfarreiökonom Bernd Gramlich zum Thema „Finanzierung und finanzielle Unterstützung unserer Jugendgruppen“
 
Derzeit sind im Kompetenzteam Menschen aus den bisherigen Seelsorgeeinheiten Rheinstetten, Malsch, Ettlingen-Stadt und Waldbronn-Karlsbad vertreten. Auch das Jugendhaus Karlsruhe ist involviert. Grundsätzlich wollen wir ein Team aus jungen Menschen für junge Menschen sein, das sowohl aus Hauptamtlichen als auch Ehrenamtlichen besteht. Wir treffen uns momentan ca. alle 6 Wochen, wirken aber dazwischen auch punktuell in verschiedenen Kontexten.
 
Wenn du Lust hast mitzuwirken, melde dich gerne bei Markus Fischer (markus.fischer@kath-malsch.de)
 
Themen die uns, unter anderem, derzeit beschäftigen sind:
•     Überblick über aktuelle Jugendarbeit und Ressource bekommen
•     Vernetzung der Jugendgruppen
•     Bearbeitung akuter Belange der Jugendgruppen
•    Wie können wir bestehende Jugendarbeit noch stärken?
 
Jesus sagt im Matthäus-Evangelium Kapitel 25, Vers 36: „Ich war krank und ihr habt mich besucht!“
Kranke und alte Menschen sind wichtige und wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft, unserer Pfarrgemeinde St. Martin.
Da sie oft nicht mehr aktiv und engagiert am öffentlichen (Pfarrei-)Leben teilnehmen können, sehen wir es als unsere Aufgabe, nach Wegen der Teilhabe zu suchen.
Dazu möchten wir zuerst – nach Jesu Vorbild – fragen: „Was willst du, das ich dir tun soll?“ (Mk 10,51) Das heißt, wir wollen herausfinden, was kranke und alte Menschen brauchen, was sie von uns als Pfarrgemeinde erwarten.
Wenden Sie sich gerne an uns, wir freuen uns über Hinweise und Gedanken.
 
Ansprechpersonen sind:
Carin Tessen, Gemeindereferentin Ettlingen-Stadt
Stefan Debatin, Gemeindereferent Ettlingen-Land
Gabriele Scholz, Gemeindereferentin Klinikseelsorge Karlsbad-Langensteinbach
 
Das Kompetenzteam Öffentlichkeitsarbeit besteht aktuell aus 8 Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen und ist verantwortlich für die Gestaltung der Kommunikation nach außen und innen. Dabei sind uns Offenheit und Transparenz wichtig.
Wir haben die Chance, die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit ganz neu aufzubauen, denn bisher wurde sie nur in den einzelnen Seelsorgeeinheiten betrieben.
 
Woran wir gerade sind:
  • Aufbau der neuen, gemeinsamen Homepage kath-ettlingen.de
  • Entwicklung eines Logos für die neue Pfarrei
  • Aufbau von digitalen Diensten für Mitarbeitende und Kirchenmitglieder
  • Entwicklung eines Gesamtkonzepts für die Öffentlichkeitsarbeit
Mittelfristig haben wir auch die sozialen Medien und die Frage eines gemeinsamen Pfarrbriefes im Blick.
 
Ansprechperson:
  
Eva Kolacz
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
 
Die Gründungsvereinbarung enthält an einigen Stellen ein klares Bekenntnis zur Ökumene. Darum wurde die AG Ökumene in den Kreis der AGs aufgenommen, die als Kompetenzteam weiterarbeiten sollen.
Allerdings nicht mit der Priorität, sofort loszulegen.
 
Geplant ist, in der zweiten Jahreshälfte 2025 ein Treffen zu organisieren, zu dem dann auch alle evangelischen Gemeinden eingeladen werden sollen, die auf dem Gebiet der neuen Kirchengemeinde St. Martin liegen.
Dort soll dann die weitere Zusammenarbeit auf der größeren Ebene besprochen werden. Dies wird von unserem zukünftigen leitenden Referenten Tobias Speck angestoßen.
 
Bisher haben in der AG Menschen aus Karlsbad und Ettlingen-Stadt mitgearbeitet. Vielleicht haben auch Menschen aus anderen Kirchengemeinden Lust, sich zukünftig hier zu engagieren und die Bekenntnisse aus der Gründungsvereinbarung Wirklichkeit werden zu lassen.
Wir freuen uns, wenn Sie sich einbringen wollen. Gerne können Sie sich melden, wenn Sie Interesse daran haben, die Ökumene in der Pfarrei St. Martin mitzugestalten.
 
Kontakt:
  
Frau Silke Nofer-Steigert
Gemeindereferentin
 
 
 

Quelle: Erzdiözese Freiburg

Das Kompetenz-Team Prävention erarbeitet momentan das gemeinsame Institutionelle Schutzkonzept der Pfarrei St. Martin. Unser Ziel ist es, ein Präventions-Team der Pfarrei St. Martin Ettlingen zu haben, das haupt- und ehrenamtlich und möglichst mit Personen aus allen bisherigen Kirchengemeinden besetzt ist. So haben alle Menschen auch weiterhin eine Ansprechperson vor Ort.
Momentan sind Personen aus Ettlingen-Stadt, Rheinstetten und Waldbronn-Karlsbad in der AG dabei. Darum freuen wir uns (vor allem) über Mitstreiter*innen aus den anderen Gemeinden. Wenn Ihnen die Prävention in Ihrer bisherigen Gemeinde ein Anliegen ist, kommen Sie doch dazu! Es wird in den nächsten Monaten auch noch Arbeit auf die Menschen vor Ort zukommen, um die dortigen Besonderheiten in das Schutzkonzept einfließen zu lassen. Wir freuen uns darum auch über Personen, die vor Ort für uns als Ansprechpartner*in zur Verfügung stehen.
 
Unser Selbstverständnis:
Die Prävention gegen sexualisierte Gewalt ist integraler Bestandteil unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen. Wir entwickeln unsere Kirche zu einem sicheren Ort und setzen uns dafür ein, dass in ihr Missbrauch jeglicher Art keine Chance mehr hat (Machtmissbrauch, geistlicher Missbrauch, verbaler Missbrauch, sexueller Missbrauch).
Wir beziehen die Perspektive von Schutzbefohlenen und persönlich Betroffenen ein und unterstützen sie aktiv.
 
Kontakt: